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Die dritte Auflage von 24 Stunden Potsdam-Havelland fand am

Samstag, d. 7. Oktober 2017 statt.

BILDER GIBT`S HIER: https://www.mabifoto.photos  Zugangscode: 07-10-2017

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Nachbetrachtung 2017:

Großwandertag unter Extrembedingungen

Am Sonntag (8.10.) früh ging mit dem Zieleinlauf der 100-Kilometer-Wanderer der dritte Großwandertag "24 Stunden Potsdam-Havelland" zu Ende und es wurde einmal mehr ein toller Erfolg.

Die äußeren Voraussetzungen hätten am siebenten Oktober des Jahres 2017 durchaus bessere sein können. Zwei Tage erst lag der verheerende Sturm "Xavier" mit seinen schweren Folgen zurück, das von tragischen Ereignissen überschattete öffentliche Leben kommt seitdem erst langsam zur Normalität zurück. Auch in unserer Gegend hatte das Unwetter schwere Schäden, verwüstete Waldgebiete und Verkehrsbehinderungen zur Folge. Doch mit großem Eifer und viel Zusammengehörigkeitsgefühl machten die Bürger sich vielerorts an eine schnelle Beseitigung der Schäden.  Unser für den 7. Oktober geplanter Wandertag geriet natürlich angesichts derartiger Bedingungen in große Gefahr, nicht ausgetragen zu werden, zu viele Unwägbarkeiten tauchten plötzlich auf.  Ein ganzes Jahr akribischer Vorbereitung drohte auf der Zielgeraden dahin zu sein.  Uns erreichte eine ganze Reihe von Anfragen, ob die Veranstaltung abgesagt wird. Auch sagten einige Wanderfreunde ihrerseits ab.  

Unser Team entschloss sich nach vielen persönlichen Gesprächen untereinander, an den geplanten Wanderungen festzuhalten. Die lange im Voraus geplanten Kurse wurden einer gründlichen Überarbeitung unter Zugrundelegung der Ereignisse des 5. Oktober unterzogen. Trotz kürzester Zeit haben wir viele Streckenabschnitte in Augenschein genommen und noch einmal bewertet. Zum obersten Prinzip wurde die Sicherheit aller beteiligten Wanderfreunde gemacht. So wurden den Empfehlungen in den Medien und des Brandenburgischen Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft folgend ganze Streckenabschnitte aus den Wäldern heraus auf öffentliche, zugängliche und sichere Wege verlagert, die von den größten Schäden bereits befreit waren. An Stellen, an denen die Wanderwegrouten dennoch durch einzelne Waldstücke verliefen, haben wir durch eine allgemeine Sensibilisierung aller Wanderer und eine gründliche Unterweisung unserer insgesamt 14 erfahrenen und mit den örtlichen Gegebenheiten vertrauten Wanderführer unser Möglichstes getan, das Risiko zu minimieren und Gefahren aus dem Wege zu gehen.  Ob das alles noch am Ende noch mit Spaß zu tun hatte, stand für uns jedoch in den Sternen, zumal am Wandertag selbst Teile des Weltkulturerbes durch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten noch geschlossen waren und eine Begehbarkeit des Parkes Sanssouci nicht möglich war. Auch konnte der Start nicht am gewohnten Platz vor dem Caputher Schloss stattfinden.  

Am Starttage gingen dann ab Bürgerhaus Caputh insgesamt etwa 220 Wanderer auf die einzelnen Kurse von 25, 50 und 100 Kilometer. Außer den üblichen Blessuren, Blasen, Erschöpfungszuständen und ähnlichem, die solche Wanderungen zuweilen mit sich bringen, kamen alle Teilnehmer gesund und munter wieder ans Ziel, wenn auch manch einer wegen genannter Blessuren nur mit dem engagierten Shuttle- und Versorgungsdienst des Veranstalters und seiner Partner, zu dem auch ein Mannschaftstransportwagen (MTW) der Freiwilligen Feuerwehr Ferch gehörte.

Viele Teilnehmer äußerten sich während und nach der Veranstaltung beeindruckt von Motivation und Engagement der zwei Dutzend ehrenamtlichen Helfer des Organisationsteams und bedankten sich für einen – trotz aller Zugeständnisse auf den Strecken – gelungenen Wandertag. An den Pausenstationen gab es schmackhaftes, gutes Essen. Jede Gruppe erlebte eine kurze Fahrt mit dem Dampfer auf den Havelgewässern zwischen Werder und Schwielowsee. Auch der sportliche Akzent kam vor allem auf dem 100-Kilometer-Kurs, der einmal mehr eine harte Herausforderung war, nicht zu kurz, knapp zwei Drittel der Starter erreichten als "Finisher" das Ziel.    

Der dritte Großwandertag, der auch diesmal unter der Schirmherrschaft des Brandenburger Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport und seinem bis vor kurzem aktiven Minister Günter Baaske stand, hat damit auch unter Extrembedingungen (die man nicht noch einmal haben muss !) seine Qualität gezeigt und die Zuverlässigkeit seiner "Macher" unter Beweis gestellt. Der gastgebenden Gemeinde Schwielowsee um Bürgermeisterin Kerstin Hoppe ist das Event vom ersten Tage an ans Herz gewachsen, sie und Christian Große, Werders 1. Beigeordneter verliehen dem kleinen Eröffnungszeremoniell am Caputher Bürgerhaus ihre Wertschätzung. Nachdem Kerstin Hoppe  wie immer mit auf die Strecke ging, konnte die versammelte Wandergemeinschaft unter viel Beifall Werders Beigeordnetem eine Zusage für das nächste Jahr abringen.

Karl-Heinz Friedrich

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Dank allen Wanderhelfern !

Auch am diesjährigen Großwandertag "24 Stunden Potsdam-Havelland" beteiligten sich viele ehrenamtliche Helfer, ohne die eine Gelingen der Veranstaltung undenkbar wäre. 

Die Veranstaltungsleitung hat seit Anbeginn (2015) der Heimatvereins Petzow e.V. inne.  Als dessen Vorsitzender möchte ich mich von dieser Stelle aus bei allen Wanderleitern und Helfern auf den Strecken und in der Leitstelle, bei den Mitgliedern der Sektion Wandern des Heimatvereins Petzow e.V. ,  bei der Freiwilligen Feuerwehr Ferch, beim Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ferch sowie beim Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Caputh bedanken.

Für ihre Unterstützung wird der Landesregierung Land Brandenburg, der Gemeinde Schwielowsee und der Stadt Werder (Havel) gedankt.

Vielen Dank auch an unsere zuverlässigen Partner, die da sind: Mike Schwiese-Veranstaltungsservice Ferch, Kinder- und Jugendeinrichtung Inselparadies Petzow, Restaurant Wartmann/Potsdam-Kleinglienicke, Kades Restaurant am Pfingstberg Potsdam, Restaurant Fredersdorf am Neuen Palais, Hotel zur Insel Werder (Havel), Bürotechnik Zilch/Werder (Havel), REWE Caputh/David Pohle, Kunstinstallation Petzower Haussee/Rainer Gottemeier, Lilienthal-Museum Derwitz, APM Potsdam-Mittelmark, Boxi Berlin und die Dixilandband "Alte Wache" aus Potsdam.

Ebenfalls wird allen privaten Spendern für Ihre freundlichen Spenden gedankt.

Karl-Heinz Friedrich

Heimatverein Petzow e.V.

BILDER GIBT`S HIER: https://www.mabifoto.photos  Zugangscode: 07-10-2017

 

 

 

 

Ick bin  der   Wietkieker

 

   
   
   

 

 

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